Sonne, Meer, grüne Natur oder leckeres Essen… auch unsere Statusbilder zeigen oft nur einen winzig kleinen Teil unserer Lebensrealität und begrenzen diesen dann oft auch noch auf die tollen, entspannten Herz-Momente. Doch wie immer im Leben ist auch auf Reisen nicht immer alles „Friede-Freude-Eierkuchen“. Daher gibt’s von uns nun ein kleinen Beitrag, in dem wir euch näher bringen wollen, was es auch bedeuten kann, dauerhaft auf Reisen zu sein.
Beginnen wir mal mit dem Negativen.
Eine Fahrt mit unserem LKW sieht oft so aus: das Fahrzeug ist fahrbereit, was schon rund 30 Minuten dauert (alles rumstehende wegräumen, einpacken, verschließen, Verschlüsse an Schranksystemen prüfen, Fenster verriegeln, Leiter verstauen, Fahrerkabine aufräumen, Sitzordnung klären, LKW starten und auf genügend Druckluft warten). Wir haben uns über die Strecke informiert und ein neuer Stellplatz wurde ausgewählt. Doch auf dem Weg merken wir schnell – wir sind an irgendeinem Punkt auf der Strecke zu hoch, zu breit, zu langsam. Es wird laut, anstrengend, unbequem. Dann kommt stets der Punkt, an dem eins oder beide Navigationsgeräte aussteigen. Erst funktionieren sie nicht, dann doch wieder, … Ergebnis – Abbiegung verpasst.
Typisch hierfür sind auch folgende Dialoge:
Christian: „Müssten wir hier nicht abbiegen?“
Anne: „Äääh… warte ich schaue… ja?!
Ergebnis: Neue Route wird berechnet…
Oder alternativ auch gerne:
Anne: „Die nächste rechts abbiegen.“
Anne: „JEEEETZT. Hier rechts abbiegen!“
Christian: fährt nach links.
Ergebnis: Neue Route wird berechnet…
Typischer Dialog, wenn in ein paar Metern weiter ein Kreisverkehr kommt:
Anne: „Nimm die dritte Ausfahrt!“
Christian: nimmt irgendeine beliebig andere.
Ergebnis: Neue Route wird berechnet…
Oder es teilt sich vor einem plötzlich die Straße…
Christian: Da vorne teilt sich die Straße. Wohin soll ich abbiegen?
Anne: Warte…
Christian: Hinter mir fahren Autos, ich kann jetzt nicht halten…Rechts oder Links?
Anne *flüstert*: Links?
Christian: WAS??? Wohin??? Links?
Christian ist dabei links abzubiegen.
Anne: nee REEECHTS!!!
Ergebnis: Neue Route wird berechnet…
Anne: „Google fährt da lang… aber das TomTom LKW-Navi nimmt die andere Strecke. Dafür ist der Weg laut TomTom aber 40 Kilometer länger. Risiko und wir fahren mit Google?“
Christian: „Keine Ahnung – Risiko!?“
Ergebnis: Überraschend oft kommen wir damit gut durch… Aber manchmal kommt es vor, dass wir uns an irgendeiner Stelle entscheiden müssen: irgendwas illegales, wie eine einstellige Anzahl an Kilometern durch eine 3,5t Zone fahren, oder umdrehen und insgesamt 60 Kilometer Umweg in Kauf nehmen…
Irgendwann ist man dann nach so einer anstrengenden Fahrt endlich kurz vor dem Ziel, doch die letzten Meter haben es meist in sich: man muss irgendwie auf den Campingplatz oder Stellplatz kommen. Plötzlich ist die Einfahrt aber viel zu eng, Bäume sind im Weg oder ein Stromkabel hängt zu tief. Es wird also nochmal richtig stressig. Die Motivation dann einen anderen Platz anzufahren geht, genau wie das übriggebliebene Konzentrationsvermögen, gegen null. Da hilft dann meistens nur ganz viel Fluchen und Schimpfen, Säge auspacken oder Augen-zu-und-durch… Manchmal hilft aber auch alles nichts und ein neuer Platz muss her. Verflucht nochmal!
Interessant wird es auch, wenn wir in eine Stadt fahren wollen. Kurz vor der Stadt tauchen dann plötzlich überall Verbotsschilder für 3,5t auf. Das TomTom LKW-Navi bewahrt uns leider auch nicht immer vor solchen Situationen. Sowas kann dann die Tagesplanung mal schnell über den Haufen werfen.
Oft ergaben sich unsere Ziele oder Stellplätze recht spontan, auf Anraten anderer Reisender oder aus der Not heraus, weil wir an diesem Tag keine weitere Strecke mehr fahren konnten. Natürlich griffen auch wir häufig auf Apps zurück, die eine Vielzahl von Stellplätzen beschrieben und bewerteten. Dennoch weiß man immer erst was man bekommt, wenn man vor Ort ist. Und dann ist das mit dem (persönlichen) Sicherheitsempfinden immer so eine Sache. Das angefahrene Viertel erweist sich als wenig vertrauenserweckend, einheimische PKWs drehen auf dem Parkplatz ihre Runden und deren Insassen beäugen ungläubig unser Fahrzeug und rufen laut in fremder Sprache. Was tun – können wir hier sicher eine Nacht verbringen? Von Einbrüchen und Übergriffen gibt es selbst in Frankreich und Spanien genügend unschöne Geschichten. In solchen Situationen wägten wir ab, überdachten unsere Ängste oder hörten auf unser Bauchgefühl.
Wer gerne plant, kommt auf einer Reise wie der unsrigen vermutlich auch früher oder später an seine Grenzen. Nichts scheint mehr planbar! Man lernt neue Menschen kennen, die zu Reisebegleitern werden – Pläne ändern sich. Es stürmt wochenlang – Pläne ändern sich. Etwas am Fahrzeug geht kaputt – Pläne ändern sich. Wir schaffen weniger Strecke als gedacht – Pläne ändern sich. Der online als „offen“ beschriebene Lebensmittelladen hat doch geschlossen – Pläne ändern sich. … Ich könnte ewig so weitermachen.
Auch der Alltag an sich wird auf Reisen zeitintensiver und anstrengender. Dies ist sicherlich durch das Fehlen sonst gegenwärtiger Haushaltsgegenstände begründet. Kaffeekochen ohne Kaffeemaschine, Wäsche waschen per Hand, Geschirrspülen per Hand, auch ein Toaster oder die Mikrowelle erleichterten uns in unserer Wohnung so einiges, was sich nun veränderte. Da kann der Aufwasch schon zum Vormittag ausfüllenden Programm werden. 😉 Und fragt gar nicht erst nach den Tagen, an denen ich die Schmutzwäsche von vier Personen mit der Hand gewaschen habe… Dazu müssen wir jeden Tag selbst für drei Mahlzeiten sorgen, was in so einer winzigen Küche auch zur Herausforderung werden kann. Ein anderes Beispiel ist das Einkaufen. Standen wir nicht für längere Zeit mit größeren Vorräten an einem Platz gingen wir etwa alle 3-4 Tage einkaufen. Heißt – man suche ein Lebensmittelgeschäft mit großem Parkplatz, ohne Höhenbegrenzung und bestenfalls direkt an einer großen Landstraße oder Autobahn gelegen. Ab und an wurden wir dann kurz vor der Einfahrt auf den Parkplatz doch von Höhenbegrenzungen oder Parkplatzüberdachungen überrascht. Im Laden ging dann das große Suchen los. Alles steht immer irgendwo anders. Bestimmte Lebensmittel gibt es im Ausland nicht, oder man kann sie aufgrund fehlender Sprache und komischem Aussehen nicht identifizieren. Wenn dann noch hungrige Kinder ins Spiel kommen, kann das die reinste Geduldsprobe werden.
Eine Sache, die wir maßlos unterschätzt hatten, ist unsere Wetterabhängigkeit, selbst mit Fahrzeug. Regen ist laut, Wind ist laut und bringt das Fahrzeug ins Schwanken, Gewitter ist laut, Schnee ist kalt und nass… und alledem kann man nicht entkommen. Die Schlafqualität leidet während solcher Wettergegebenheiten enorm.
Und wenn wir einmal beim Thema Schlafqualität sind – auch die stetig wechselnde, ungewohnte Umgebung kann den eigenen Schlaf massiv negativ beeinträchtigen. Mal ist es das Wetter, mal der Hahn der Nachbarin, der ab 4:00 Uhr morgens kräht, mal ein Haufen Party-Franzosen 😉, mal ist das Meeresrauschen einfach zu dröhnend oder das Hundegebell geht die halbe Nacht. Gründe gibt es viele.
Auf unsere Reisen haben wir viele tolle Menschen kennengelernt. Manche beeindruckten uns, mit anderen konnten wir uns gut austauschen, mit wieder anderen erlebten wir einige gute Geschichten und verbrachten intensive Momente miteinander. Die Kinder knüpften viele Freundschaften. Doch alle Kontakte führten immer irgendwann zu einem oft traurigen Ende. Dieser intensivere Kontakt auf so begrenzte Zeit stellte uns und die Kinder immer wieder vor Herausforderungen. Trauer über den Abschied aushalten und gleichzeitig zu wissen, dass man sich, war der Kontakt auch noch so schön, vermutlich auf lange Zeit nicht wiedersehen wird, war jedes Mal schwer. Wir haben lieb gewonnene Menschen zuhause zurückgelassen und sind auch unterwegs ständig mit dem Abschiednehmen beschäftigt. „Ankommen, um wieder los zu lassen“ könnte auch das Mantra so einer Reise sein.
Auch unser Familienleben zu viert wird stetig auf die Probe gestellt. Bekanntermaßen gibt es in unserem LKW nur sehr wenig Raum für Rückzug. Potenzielle Konfliktquellen gibt es dafür aber umso mehr. Manchmal putzt der eine Zähne, der andere will an den Schrank um sich einen Pullover zu holen, währenddessen der Nächste schon raus will, aber nicht kann, weil wieder ein anderer auf Toilette sitzt und die Tür damit versperrt. Einfache Bewegungsabläufe brauchten also einiges an Koordination UND Kommunikation. Fast alles musste quasi mündlich angekündigt und besprochen werden. So schön es ist diese Reisezeit 24/7 mit unseren beiden Kindern zu verbringen, so herausfordernd ist diese auch. Besonders zu Beginn der Reise wurden wir als Spielpartner gefordert und mussten die fehlenden anderen Kinder oft stundenlang durch Rollenspiele, Brettspiele o.Ä. ersetzen. Emotionen, Enttäuschungen oder Konflikte wollten begleitet und abgefangen werden. Ständige Planänderungen oder Abschiede mussten unterstützt werden. Schlechte Launen oder Heimweh musste ertragen werden. Auch Krankheiten heilen auf engem Raum nicht schneller und brauchten ihre Begleitung und Fürsorge. Und alles immer, zu jeder Zeit, jeden Tag. Kein Kindergarten, keine Schule, keine Großeltern, keine Nachbarn- nur wir vier. Das alles zerrt und belastet mitunter auch die Paarbeziehung. Von Zeit für sich allein und der damit verbundenen Selbstfürsorge mal ganz abgesehen. All das sind Umstände, die ein Umdenken erfordern und die Tatsache, dass wir Räume schaffen mussten, um uns alle gesehen und geachtet zu fühlen.
Unsere Reise ist also nicht wie ein typischer Urlaub, in dem man die ganze Zeit abschaltet, entspannt und sich um nichts so richtig kümmern und sorgen muss. Es gibt natürlich auch solche Phasen. Dann, wenn wir lange mit netten Menschen an einem Platz stehen und uns dort so langsam auskennen. So eine Reise kann aber auch zu einer mentalen Belastung werden und es gibt definitiv einige Situationen, die zu einem ordentlichen Stresslevel führen. Dazu kommt der Nachteil, dass wir stetig viele Entscheidungen treffen müssen. Wohin fahren wir als nächstes? Wo stellen wir uns hin? Muss das wirklich (jetzt) repariert werden? Schaffen wir das? Können wir das? Und immer sind wir dabei direkt in der Verantwortung. Uns kann schlecht jemand von Deutschland aus helfen – bei Problemen sind wir erstmal auf uns allein gestellt. Je nach Entscheidung können die Konsequenzen auch ziemlich gravierend sein. Spaziergang im Bärengebiet – ja oder nein? Unwetterwarnung ignorieren – ja oder nein? In die LKW-Verbotszone fahren? Diesen Weg nehmen und riskieren sich fest oder kaputt zu fahren? Bei Fremden auf dem Grundstück übernachten? Naja und wer viel entscheidet, der macht auch mal Fehler… ist nur eine Frage der Zeit. Das dann wieder glatt zu bügeln oder damit umzugehen, gehört irgendwie auch zur Reise…
Doch nach all den negativen Seiten wollen wir auch ein paar positive Aspekte unseres Reiselebens vermitteln. Da ihr diese aber bestimmt aus unseren Beiträgen und Erzählungen kennt, geben wir diesen hier nicht ganz so viel Raum…
Auf Reisen haben wir die Chance uns unseren Lebensraum frei nach unseren Wünschen zu suchen und zu leben. Egal ob es unsere Reisebegleiter, ob es die Aktivitäten am Tag oder die Orte, an denen wir verweilen, sind. Wir brechen bewusst mit Routinen und suchen den stetigen Wandel, die Veränderung, probieren Neues aus. Wir verlassen unsere Komfortzone und dürfen lernen mit unseren Unsicherheiten und Ängsten umzugehen. (Das hört sich zuerst schrecklich an, lässt uns aber wachsen!)
Wir entschleunigen unser Leben ganz bewusst. Wir ruhen an schönen Platzen. Wir verlieren uns im Nichtstun und im gedankenlosen Sein. Wir sind präsent. Präsent gegenüber uns selbst und unseren Kindern oder Bekanntschaften. Wir können mit unseren Kindern spielen, ohne bereits die nächsten 100 Aufgaben im Kopf durchzuplanen. „Wann muss ich die Kinder zum Sport bringen? Wann muss das Auto in die Werkstatt? Hab ich schon den nächsten Arzttermin gemacht? Wann ist wohl die Waschmaschine fertig? Worum ging es nochmal im letzten Meeting? Und der Sport, ach ja, ich müsste mal wieder etwas für meine Gesundheit tun… das Gedankenkarussell dreht sich und dreht sich. Seien wir doch mal ehrlich. An vielen Tagen müssen wir rein gar nichts organisieren (höchstens unsere nächste Mahlzeit 😉) und sind damit frei und bereit für alle spontanen Ideen und Vorschläge.
Durch die ständige Nähe zueinander können wir unsere Erlebnisse und die gemeinsame Zeit wirklich gemeinsam verarbeiten und miteinander teilen. Man geht nicht nur zusammen ins Museum oder zu einer Ausstellung. Man bespricht das Gesehene, das Erlebte. Diskutiert über Vorlieben und Abneigungen. Erkundet was das mit einem macht. Setzt sich gemeinsam auseinander und lernt sich dabei noch mehr kennen. Selbst für die Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen bleibt mehr Zeit. Auch hier merken wir, wir alle verändern uns. Besonders für Mila beginnt eine Zeit, in der sich viel verändert. Sie testet (sich) vermehrt aus, übernimmt und verwirft Ansichten, entwickelt eigene Meinungen, die es zu vertreten gilt. Hier lernen wir sie oftmals (wieder) neu kennen. Auch Malou hat um ihren vierten Geburtstag einen riesigen Entwicklungssprung gemacht. Die undurchdringbaren Wutanfälle werden weniger – sie ist wortgewandt, neugierig, mutig und kontaktfreudig gegenüber Kindern. Wir erleben viele neue Seiten an ihr.
Der auf Reisen gewonnene Input kann überwältigend (schön) sein. Manchmal ist es ein Ort, manchmal eine menschliche Begegnung, manchmal ein ausgestelltes Bild, was unsere Herzen höherschlagen lässt und uns ein wohlig warmes Gefühl von „Angekommen sein“ vermittelt. Wir kommen ständig in Kontakt mit neuen Menschen, deren Lebensmodellen, Gedanken und Meinungen. Wir lernen neue Sprachen kennen. Wir entdecken neue Städte und Orte; lernen die dortige Tier- und Pflanzenwelt näher kennen und erleben kulturelle Bräuche sowie gelebte Geschichte. So vieles unterscheidet sich von unserem Leben in Deutschland. Gebäude, Baustile, angebotene Lebensmittel, … das alles kann sehr intensiv sein. Und manchmal nehmen wir so viel Neues wahr, dass es Phasen gibt, in denen wir „nichts tun“ müssen, um alles zu verarbeiten. Alles was aufgenommen, regelrecht aufgesogen wurde, muss auch irgendwann durchdacht und eingeordnet werden. Wir merken dadurch aber auch viel intensiver, dass jeder Tag anders und einzigartig ist. Die Zeit scheint irgendwie langsamer zu vergehen und die Tage sind am Ende oftmals gefüllt mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken. Zu Beginn der Reise waren wir oft von Kleinigkeiten (Fahren, einkaufen, Stellplatzsuche) vollkommen erschöpft und fragten uns oft, woran das liegt. Ich denke, es liegt genau am oben Beschriebenen.
Ein super großer Pluspunkt der Reise ist für uns die Möglichkeit viele neue verschiedene Menschen kennenzulernen. Gerade durch die Auffälligkeit unseres Fahrzeugs kommen wir überall schnell mit anderen Menschen in Kontakt. Oft ergeben sich dann kurze Gespräche über unser Fahrzeug, unser Vorhaben. Oder wir begegnen anderen Reisenden und man gleicht automatisch binnen weniger Minuten die Lebenswege, Entscheidungen und Reisepläne ab. Dabei trafen wir Menschen, deren Leben und Meinungen sich komplett von unseren unterschieden und die unser Weltbild herausforderten. Andere inspirierten uns durch ihre ruhige, geerdete Art. Wieder andere beeindruckten durch ihre offene Art und ließen uns binnen weniger Minuten Teil ihres Lebens und bisherigen Erfahrungen werden. Dieser intensive Austausch war manchmal beeindruckend und anstrengend zugleich. Auch die Kinder durften erfahren, dass sie überall und unabhängig ihrer Muttersprache Kontakt zu anderen Kindern knüpfen, sich verständigen und gemeinsam spielen können. Die Vielfalt der Kinder samt ihrer Eigenarten die uns hierbei begegnete, hätten wir in Deutschland wahrscheinlich nicht so getroffen (Man bewegt sich ja doch oft nur in seiner „Blase“.). Manchmal hatten wir auch das große Glück, dass wir Menschen kennenlernten, zu denen wir so eine gute Verbindung hatten, dass sich gemeinsame Reisepläne entwickelten und wir gemeinsam wertvolle Momente verbringen durften.
Wir sind bekanntermaßen eher GUT-Wetter-Menschen und daher in Klimazonen jenseits der 15 Grad nun doch wesentlich öfter draußen in der Natur zu finden als in Deutschland. Wir sind mehr draußen, wir bewegen uns mehr, sind aktiver. Definitiv ein großer Pluspunkt der Reise!
Von ein paar Rückschlägen abgesehen, erproben wir uns fortwährend in einer Art des bewussten Optimismus und der Dankbarkeit für unsere Situation und all der Besonderheiten, die damit verbunden sind. Oft sind wir regelrecht gezwungen an das „Gute im Menschen“ zu glauben. Wir vertrauen darauf, dass die Welt gut ist und es immer wieder Orte und Menschen geben wird, die uns auffangen, unterstützen und inspirieren. Und so lange das so ist, ist unsere Reise noch nicht zu Ende! 😊




























































































































































































































































































































































































