Nach einer Nacht in der Nähe von Perpignan ging es endlich nach Spanien! *Jippie!*

In Figueres aßen wir in einem Restaurant zu Mittag und waren positiv überrascht, dass wir uns bereits mit dem Kellner auf Englisch unterhalten konnten. Welch Wohltat, man versteht endlich wieder jemanden. Unsere Gerichte waren ok. Dafür wurden wir von einem kostenlosen Vorspeisenteller (Baguette, Salami und grüne (in Salz eingelegte?) Oliven) überrascht. Das waren die besten Oliven, die wir je gegessen haben!! Wir werden nun stetig auf der Suche nach genau diesen Oliven sein…. Ein Traum. Weiter auf der C-31 ging es bis nach Torroella um dort unser Nachtlager aufzuschlagen (wieder einmal neben einer Sportanlage). Mit einem Spaziergang am Abend endete unser Tag.




Am Morgen wurden wir von Autos und Stimmen auf unserem Parkplatz geweckt. Es stellte sich heraus, dass wir direkt neben einer Fahrradstrecke standen und genau an diesem Vormittag dort ein Rennen verschiedener Altersklassen (3 bis 12 Jahre?) stattfand. Mila stellte sich als gebannte Zuschauerin heraus und auch Christian konnte seine Fähigkeiten unter Beweis stellen als er, nach dem Fahrradsturz eines Kindes, mit Werkzeug und Unterlegscheibe aushelfen konnte.

Nach einem Spaziergang in Richtung Castell de Montgri durch eine Olivenbaumplantagen und dichtes Unterholz, fuhren wir nach l’Estartit, zum Meer. (Hierzu gibt es auch ein Video im privaten Teil von Mila!) Die Hotels und Läden waren überwiegend geschlossen, der Strand fast leer. Das Wetter und die Aussicht aber super toll. Bei uns allen stellte sich endlich das lang ersehnte „Urlaubsgefühl“ ein.



Wir fragten beim noch einzig geöffneten Hotel an ob wir auf deren Grundstück über Nacht parken dürfen. Dies wurde jedoch verneint. Eine Übernachtung im Hotel schien uns für 90€ doch etwas zu teuer also nahmen wir den netten Hinweis der Hotelangestellten an und fuhren zurück nach Torroella, mit dem Hinweis auf einen Caravanstellplatz. Hier angekommen konnte wir für 15€ die Nacht stehen und hatten ein nettes Gespräch mit dem spanischem Betreiber. Es gab freies W-LAN, wir konnten Esel streicheln, Duschen und die Waschmaschine gegen Aufpreis benutzen.

Alles war schön. Nachts weckte uns jedoch ein lauter Knall. Christian kam so schnell aus dem Bett wie nie zuvor, stand mitten im Lkw und war bereit zum Angriff… vorerst entschlossen wir uns jedoch erst einmal nur das Flutlicht anzuschalten und ggf. durchs Dachfenster zu schauen. Und sie sahen NICHTS. Trotz der Totalbeleuchtung konnten wir nichts entdecken und auch am nächsten Morgen war nichts zu sehen. Verrückt!
Der nächste Morgen begann mit dem Geschrei von Hühnern und Eseln und… wieder einmal mit einem Problem- die (zum zweiten Mal neugemachte) Hinterachse ölt wieder. Wir beobachten und sehen weiter. Mehr können wir derzeit nicht machen. Wir entschlossen uns das schöne Wetter zu genießen und einen zweiten Tag vor Ort zu verbringen. Wir nutzten die Möglichkeit der Waschmaschinenbenutzung, duschten und verbrachten zur Freude von Christian die Zeit mit Eselstreicheln. Später folgte ein erneuter Strandspaziergang.


Montags (16.12.) ist in Torroella immer Markttag. Wir besuchten also die Innenstadt, schauten uns Stände an, bei denen es von Strümpfen über Uhren und Lebensmitteln alles gab. Wir nutzten die Gelegenheit uns eine SIM-Karte zu kaufen um endlich immer und überall ausreichend Internet zu haben. Gegen 14:30 verließen wir unseren Stellplatz und Mila verabschiedete sich mit den Worten: „Papa, auch wenn man eigentlich nicht will, man muss die Esel gehen lassen!“ 😀

Wir fuhren eine kurze Strecke bis Sils auf einen kostenlosen, im Internet entdeckten, Stellplatz – neben einem BAHNHOF. -.- *Hinweis, schlechtester Stellplatz überhaupt!* Wer schon immer einmal wissen wollte wie viele Züge wie laut an einem kleinen städtischen Bahnhof halten oder durchfahren sollte unbedingt eine Nacht auf diesem Stellplatz verbringen!!

Am 17.12. sollte es mit einer 90%igen Wahrscheinlichkeit den ganzen Tag rund um Barcelona regnen. Bis jetzt (18:22) haben wir nicht einen Tropfen gesehen aber ich will mich nicht beschweren. Aufgrund der Prognose wollten wir mal wieder etwas Strecke machen und fuhren über Barcelona, Tarragona nach Cambrils. Ein Strandspaziergang bei ordentlich Wellengang rundete den Tag ab.


